Die hohen Kosten für ein Farbdruck bereiten vielen Verbrauchern Kopfschmerzen. Kaum hat man
eine neue Farbpatrone für gut und gerne 50 Euro gekauft und ein paar schöne Ausdrucke gemacht, schon ist die
Patrone wieder leer und es muss eine neue gekauft werden. Die Hersteller sind sich dieser Tatsache natürlich
bewusst und schlagen hieraus ordentlich Profit. Mittlerweile ist ein kompletter Drucker kaum noch teurer als eine
Farbpatrone. Wirtschaftlich gesehen ist dies ein kluger Schachzug der Hersteller. Durch die günstigen Preise der
Drucker greifen die Kunden nämlich gerne zu und werden somit zu einem Dauerkunden hinsichtlich der Patronen.
Stellt sich also die Frage, wie man seine Druckkosten einigermaßen senken kann. Zunächst einmal sollte man es
verhindern, sämtliche Fotos selber auszudrucken. Vergleicht man nämlich die Kosten eines eigenen Ausdrucks mit
denen einer professionellen Fotoentwicklung, so ist Letzteres erheblich günstiger; und die Qualität ist im
Regelfall besser. Der Vorteil eines eigenen Ausdrucks liegt lediglich in der Tatsache, dass man das Bild sofort zur
Hand hat und die Entwicklungszeit nicht abwarten muss. Berücksichtigt man jedoch die hierdurch entstehenden Kosten,
sollte man die Wartezeit liebend gerne in Kauf nehmen. Nur wenn ein Foto wirklich umgehend auf Papier benötigt
wird, zum Beispiel um es den Großeltern zu zeigen, sollte man noch selber einen solchen Farbdruck
tätigen.
History of Printing
Eine weitere Sparmaßnahme ist zu erzielen, indem die Qualität genau auf den wirklichen
Anspruch abgestimmt wird. Der Benutzer kann nämlich vor jedem Farbdruck einstellen, welche Qualität benötigt wird.
Je höher dabei die Qualität ist, desto höher wird auch der Verbrauch der Farbpatrone ausfallen. Möchte man ein
schönes Foto ausdrucken, wird man natürlich trotzdem eine optimale Qualität anwählen. Möchte man jedoch nur einen
Text ausdrucken, auf dessen Seite auch ein kleines Bild vorhanden ist, kann ruhig eine mindere Qualitätsstufe
angewählt werden.
Darüber hinaus können die Kosten auch noch gesenkt werden, indem man von dem Kauf einer neuen Patrone absieht und
stattdessen lieber ein Nachfüllset nutzt. Aber Vorsicht: Die meisten Hersteller gewähren lediglich die übliche
Garantie, sofern das Gerät auch mit Originalware genutzt wurde. Ein Nachfüllset ist hierzu nicht zu zählen, wodurch
die Garantie automatisch erlischt. Diese Tatsache ist also zu bedenken, bevor man sich ein Nachfüllset
anschafft.
Aufgrund der hohen Kosten für die Tintenpatronen kommen auch immer mehr Verbraucher auf die Idee, von einem
Tintenstrahldrucker abzusehen und sich stattdessen lieber einen Laserdrucker zu kaufen. Dies ist allerdings nur mit
Vorbehalt zu empfehlen. Laserdrucker sind nämlich vorwiegend für den Ausdruck von Texten geeignet. Manche Geräte
können zwar auch einen Farbdruck anfertigen, doch die Qualität ist erheblich schlechter als die von einem
Tintenstrahldrucker. Wer also hauptsächlich Bilder ausdrucken möchte, wäre mit der Anschaffung von einem
Laserdrucker sehr schlecht beraten. Letztendlich ist dies auch überhaupt nicht nötig. Wenn man nämlich mit der
Tintenpatrone sparsam umgeht und dazu auch noch ein Nachfüllset nutzt, ist ein Farbdruck ohnehin schon als sehr
günstig zu bezeichnen.