Tolle Darstellung von losen Flanschen
auf Farbdrucken möglich
Der Berufsstand der Industriefotografen
ist nicht gerade von großer Bekanntheit. Und dabei begegnen uns
ihre bildhaften Erzeugnisse keineswegs selten. Aber ein
Fotograf ist nicht eben gleich ein Fotograf.
Industriefotografen sind – wie ihre Bezeichnung schon erahnen
lässt – darauf spezialisiert, industrielle Güter, Waren und
Anlagen in günstigem Licht erscheinen zu lassen. Das kann zum
Zwecke der Dokumentation während eines Entwicklungsprozesses
geschehen. Insofern werden auch Herstellungsabläufe
fotografisch festgehalten. Die art der Darstellung variiert
also mit dem Verwendungszweck.
In aller Regel jedoch sind die Dienste
der Industriefotografen dann erwünscht, wenn der entsprechende
Betrieb einige Bilder zu Werbezwecken braucht und ein
marktreifes Produkt bewerben möchte. Außerdem dienen Bilder der
Herstellungsprozesse sowie der Anlagen mitunter auch zur
Außendarstellung der Firma. Nicht immer haben die Firmenbosse
dabei eine klare Vorstellung im Kopf. Ein professioneller
Industriefotograf kann dann auch beratend zur Seite stehen, um
gemeinsam mit dem Auftraggeber eine passende und hilfreiche
Lösung zu erörtern. Immerhin weiß der Industriefotograf selbst
was machbar ist und mit welchen bildhaften Stimmungen sich die
gewünschten Effekte erzielen lassen. Egal ob es dabei um
Werbung für die Firma oder ein Produkt oder um die
Dokumentation geht. Dabei arbeitet der professionelle
Industriefotograf mit den Mittel der Fotografie, was die Wahl
der Kamera, der Einstellungen (Objektiv, Beleuchtungszeit)
sowie bestimmte Mittel der Beleuchtung (hartes
Scheinwerferlicht oder eine weiche Flächenleuchte). Immerhin
ist man als gelernter Fotograf ein Künstler, der sich aber auch
auf die Handwerkliche Komponente verstehen muss. Alles also
eine Frage der Technik und der Ausrüstung. Das spannende an
diesem Beruf ist vor allem, dass man es mit verschiedensten
fotografischen Aufgaben zu tun kriegt. So kann es sein dass man
eine auf Hochglanz polierte, lose
Flansche zu Werbezwecken
abbildet. Es kann aber auch sein, dass man gleich ein
gesamtes Firmengelände von einer schönen Perspektive aus
ins rechte Bild rückt. Es stellen sich also
unterschiedlichste Aufgabe und Anforderungen. Ebenso
mannigfaltig ist dann auch, wie die erzeugten Bilder dann
verwendet werden – sei es als Bildmaterial in einem
Katalog oder einer Broschüre oder als Farbdruck auf dem
Firmenauto.
Auf der Internetseite der Firma
ROFI – ein Betrieb der sich vor allem
auf Edelstahlrohre und Armaturelemente für die
entsprechenden Leitungen spezialisiert hat – sieht man
mitunter tolles Bildmaterial und kann eine Vorstellung davon
erhalten, wie ein Industriefotograf arbeitet und vor allem,
was dabei rumkommt. Auf der Internetseite sieht man mitunter
gelungen abgeleuchtete Werkstücke sowie Aufnahmen der
Kundenbetreuung und des Firmengeländes. Da Werbung in
unseren tendenziell überfüllten Märkten immer wichtiger
wird, wenn man sich und seine Firma effektiv von der breiten
Masse abheben will, werden Industriefotografen auch künftig
noch genug zu tun haben. Der Weg zum beruf des
Industriefotografen führt vor allem darüber, dass man sich
zum professionellen Fotografen mausert. Dies kann man durch
entsprechende Aus- oder Weiterbildungen erreichen.
Alternativ dazu kann man auch Fotografie studieren. Und wenn
man sich als Industriefotograf die ersten Sporen verdient
und sich dabei geschickt anstellt, dann werden bald auch
erste, anschauliche Referenzen in der handhaben, um einen
breiteren Kundenstamm zu erreichen.
|